24.12.2010

Um 11:14 Uhr wurden die Kameraden der FF Oschersleben am 24.12.2010 zu Restlöscharbeiten in die Anderslebener Straße in Oschersleben gerufen. Als sie dort ankamen staunten sie nicht schlecht, winkte der Hausbesitzer schon von weitem und teilte nach dem Eintreffen mit, das kein Wasser benötigt würde. Vor Ort stellte sich die Lage dann so dar: In der Nacht erwachte der Bewohner im Obergeschoss durch Rauch im Haus. Als er runter ins Erdgeschoss ging bemerkte er, dass in einem als Wohnzimmer eingerichteten Raum ein Feuer ausgebrochen war. Entgegen jeglicher Vernunft betrat er den völlig verqualmten Raum mehrmals und versuchte das Feuer mit einer Decke zu löschen. Ihm gelang es, das offene Feuer auszumachen. Jedoch befanden sich im Raum noch Glutnester, welche nicht mit bloßem Auge sichtbar waren. Diese überaus brenzlige Situation hätte auch mit einer Rauchgasvergiftung oder noch schlimmeren Enden können. Hier wurde grob fahrlässig das eigene Leben auf´s Spiel gesetzt. Gegen Mittag bekam der Hausbesitzer dann aber doch kalte Füße und alarmierte die Feuerwehr um nach Glutnestern, besonders in den Zwischendecken und –wänden zu suchen. Diese wurden mittels Wärmebildkamera gefunden und abgelöscht. Den Einsatzkräften bot sich ein völlig ausgebrannter Raum dar. Selbst die Fensterscheibe zur Terrasse war durch die Hitzeeinwirkung zersprungen. Zum Einsatz kamen der ELW und das TLF 16 der FF Oschersleben.



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